Die nächste Aufführung der "Landshuter Hochzeit 1475" findet statt vom 25.06. bis 18.07.2021.

NEWS / VERANSTALTUNGEN

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

 

  


Stefan Feigel folgt Dr. Ernst Pöschl im Amt des 1. Vorsitzenden

Am Mittwoch, den 14.11.2018 lud der Verein „Die Förderer“ e. V. zu seiner insgesamt 98. Ordentlichen Mitgliederversammlung, diesmal turnusgemäß mit Vorstandswahlen, in den Bernlochnersaal. Dabei galt es zunächst, die zahlreichen Jubilare zu würdigen. Für sage und schreibe 80-jährige Mitgliedschaft im Verein wurde die Karstadt Warenhaus GmbH, ehemals Hertie, geehrt, zudem 12 Mitglieder für 50 Jahre und 94 Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft. Offiziell verabschiedet wurden mit dem Dank des Vereins einige ausscheidende Gruppenführer sowie die Vorstandsmitglieder Michaela Mohler (Beirätin) und August Huth, der in seiner langjährigen Tätigkeit als Beirat die Musik-Expertise des Vereins maßgeblich weiterentwickelt hatte. Dafür wurde er mit der Vereinsnadel in Gold geehrt.

Dem Antrag des Vorstands folgend, ernannte die Mitgliederversammlung die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Peter Brix und Ignaz Weinmayr zu Ehrenmitgliedern. In seinem Jahresbericht ließ der scheidende 1. Vorsitzende Dr. Ernst Pöschl das Jahr 2018 Revue passieren und hob dabei die Aufnahme der „Landshuter Hochzeit 1475“ in die Liste des Immateriellen Kulturerbes Deutschlands hervor. In einer gelungenen Laudatio erinnerte Stefan Härtl, 2. Vorsitzender des Vereins, an die Ära Pöschl und stellte dessen den Verein "Die Förderer" e. V. prägende Leistungen heraus.

Nach den Berichten von Schatzmeister und Kassenprüfern bat Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz die Mitgliederversammlung um Entlastung des Vorstands – und ließ es sich nicht nehmen, Pöschl den sehr selten verliehenen Bronzehelm der Stadt Landshut von Karl Reidel zu überreichen.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden alle angetretenen Kandidaten in ihre Ämter gewählt. Stefan Feigel freute sich als neuer 1. Vorsitzender über eine sehr gute Zustimmung von 84 Prozent der abgegebenen Stimmen. Im Amt bestätigt wurden Stefan Härtl als 2. Vorsitzender und Georg Stahleder als Schatzmeister. Zu Beisitzern wurden Ursula Wohlgemuth, Prof. Dr. Klaus Timmer, Harald Seiler und Alexander Truhlar gewählt.

In seiner ersten Rede im neuen Amt erläuterte Stefan Feigel seine Philosophie der Vereinsführung. „Die Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ im Jahr 2017 ist nahezu perfekt verlaufen. Es gibt nur kleine Stellschrauben, das Fest noch perfekter zu gestalten. Dabei sei die Auszeichnung als Immaterielles Kulturerbe Deutschlands nicht nur Ehre, sondern vor allem Anspruch und Verpflichtung“, so Feigel. Er setze dabei auf den offenen Austausch mit allen Vereinsmitgliedern und Mitwirkenden der Landshuter Hochzeit. Feigel betonte weiterhin den Vereinszweck neben der Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“: Den Erhalt der Landshuter Innenstadt: „Der sachgemäße Erhalt und die Gestaltung des Bereichs Altstadt und Neustadt ist nicht nur als maßgebliche Kulisse für die Landshuter Hochzeit von immenser Bedeutung, sondern auch für die Identität der Stadt Landshut als solche. Das dürfen wir auf keinen Fall aufs Spiel setzen.“

Am Ende seiner Antrittsrede bat Stefan Feigel als erste offizielle Amtshandlung die Mitgliederversammlung, dem Vorschlag des neuen Vorstandes zu folgen und Dr. Ernst Pöschl aufgrund seiner beeindruckenden Leistungen für den Verein zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Begleitet von Standing Ovations nahm dieser die Auszeichnung entgegen.

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Burgfest der Landshuter Hochzeit - 2019

04. bis 06.Juli 2019 auf der Burg Trausnitz

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Ungezählte Menschen aus aller Herren Länder haben die "Landshuter Hochzeit 1475", ein historisches Spiel, das zu den größten Europas zählt, schon erlebt. Weit über 2000 Mitwirkende lassen in originalgetreuen Kostümen dieses herausragende Fest mit der ganzen Pracht des späten Mittelalters wieder aufleben - die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Landshuter Herzogssohn Georg.

 

Gesandtschaften hatten im Jahr 1474 die Heirat mit der polnischen Königstochter in Radom ausgehandelt. Im Herbst des Jahres 1475 brach die 18-jährige Braut mit großem Geleit von Krakau auf und traf nach zweimonatiger Reise in Landshut ein. Hier empfingen Fürsten und Bischöfe die Braut und der Kurfürst von Brandenburg sprach von einer Schickung Gottes "zum Nutzen von Christenheit und Reich". In der majestätischen Pfarrkirche St. Martin vollzog der Erzbischof von Salzburg die Trauung. Der Brautzug bewegte sich durch den weiten Platz der Altstadt und von oben grüßte wie heute die Burg herab "eines Königssitzes würdig".

Aus den Fenstern der Häuser sahen die Damen den Rittern beim "Rennen über die Planken" zu. Im Rathaus führte der Kaiser die Braut zum ersten Reigen und zehntausend Gäste zechten, spielten und tanzten.

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Der gemeinnützige Verein "Die Förderer" e.V. - 1902 von den Landshuter Bürgern Georg Tippel und Josef Linnbrunner gegründet - umfasst heute mehr als 6500 Mitglieder. Nachdem 1903 die Hochzeit zum ersten Mal von 145 Mitwirkenden nachgespielt wurde, ist der Umzug bis heute mehr zum historischen Dokumentarspiel gereift, in das sich weite Teile der Bürgerschaft einreihen: Mittlerweile nehmen über 2000 Mitwirkende in historischen Gewändern der verschiedensten Stände teil.

 

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