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Sommerfest am 23.06.2018

„Zu kalt für die Jahreszeit, aber das macht bekanntlich einem Förderer nichts.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Ernst Pöschl, 1. Vorsitzender des Vereins „Die Förderer“ e.V. am vergangenen Samstag die zahlreichen Gäste zum Sommerfest im Innenhof des Zeughauses. Mit seiner Einschätzung sollte Pöschl recht behalten, der sehr guten Stimmung der insgesamt mehreren hundert Feiernden taten die kühlen Temperaturen keinen Abbruch. Bis in den späten Abend hinein wurde fröhlich gefeiert, Gesprächsstoff gab es genug: Auf den Tag genau vor einem Jahr fand der Turnierhof des Herzogs, die Generalprobe vor der Landshuter Hochzeit, statt. Da gab es natürlich viel zu erzählen, eine gute Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen. Auch, dass Ernst Pöschl das Sommerfest kurzerhand zur inoffiziellen Vereinsfeier zur Aufnahme der Landshuter Hochzeit 1475 in die Liste des Immateriellen Kulturerbe Deutschlands umwidmete, fand großen Anklang. Mit den Förderern freuten sich auch die beiden Landshuter Brauereien über diese Art der Anerkennung des zugrundeliegenden Engagements der Landshuter Bürgerschaft und spendierten zum Sommerfest 100 Liter Freibier.

Beeindruckend war auch die Spielfreude des Landshuter Dixiland-Stammtisches, der mit seiner musikalischen Umrahmung jederzeit den richtigen Ton traf und bei Jung und Alt für entspannte Stimmung sorgte. Zu dieser trug auch das Team der Kinderbetreuung bei, das mit Malen, Basteln und Geschichten erzählen für beste Unterhaltung des Förderer-Nachwuchses sorgte und den Großen einen guten Ratsch ermöglichte. Generell sei das Sommerfest ein weiterer Beleg für das Engagement der Mitglieder und den großen Zusammenhalt im Verein, so Pöschl. Es gebe nie Probleme, Mitglieder für anstehende Aufgaben zu finden, ob es nun der Auf- und Abbau sei, dass das Fundus-Team Kuchen in rauen Menge backe oder die Rosserer ganz selbstverständlich den Getränke-Ausschank übernähmen.

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Ungezählte Menschen aus aller Herren Länder haben die "Landshuter Hochzeit 1475", ein historisches Spiel, das zu den größten Europas zählt, schon erlebt. Weit über 2000 Mitwirkende lassen in originalgetreuen Kostümen dieses herausragende Fest mit der ganzen Pracht des späten Mittelalters wieder aufleben - die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Landshuter Herzogssohn Georg.

 

Gesandtschaften hatten im Jahr 1474 die Heirat mit der polnischen Königstochter in Radom ausgehandelt. Im Herbst des Jahres 1475 brach die 18-jährige Braut mit großem Geleit von Krakau auf und traf nach zweimonatiger Reise in Landshut ein. Hier empfingen Fürsten und Bischöfe die Braut under Kurfürst von Brandenburg sprach von einer Schickung Gottes "zum Nutzen von Christenheit und Reich". On der majestätischen Pfarrkirche St. Martin vollzog der Erzbischof von Salzburg die Trauung. Der Brautzug bewegte sich durch den weiten Platz der Altstadt und von oben grüßte wie heute die Burg herab "eines Königssitzes würdig".

Aus den Fenstern der Häuser sagen die Damen den Rittern beim "Rennen über die Planken" zu. Im Rathaus führte der Kaiser die Braut zum ersten Reigen und zehntausend Gäste zechten, spielten und tanzten.

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Der gemeinnützige Verein <<Die Förderer>> e.V. - 1092 von den Landshuter Bürgern Georg Tippel und Josef Linnbrunner gegründet - umfasst heute mehr als 6500 Mitglieder. Nachdem 1903 die Hochzeit zum ersten Mal von 145 Mitwirkenden nachgespielt wurde, ist der Umzug bis heute mehr zum historischen Dokumentarspiel gereift, in das sich weite Teile der Bürgerschaft einreihen: Mittlerweile nehmen über 2000 Mitwirkende in historischen Gewändern der verschiedensten Stände teil.

 

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