
Musik zu des Fürsten Hochzeit
Samstag- und Sonntagvormittag in der Residenz
„Umb ain mass wein und ain hoflaybl brot“
Was die Musik betrifft, war die „Landshuter Hochzeit 1475“ ein Anziehungspunkt für Künstler aus aller Herren Länder. Es ist überliefert, dass zu dieser Gelegenheit „trumetter, paugker, pfeiffer“ und andere Spielleute des Kaisers Friedrich und der Könige von Polen, Ungarn und von Dänemark mit einer damals sehr stattlichen Summe von 1273 Gulden entlohnt worden waren. Zusätzlich hatten der Herzog und seine hohen Gäste ihre eigenen Musiker und Musikanten zur Hochzeit beordert, um sie zu begleiten, akustisch in Szene zu setzen und damit möglichst wirkungsvoll zu repräsentieren.
In ihrem Konzert erzählt die „Landshuter Hofkapelle“ Episoden aus dem Munde eines Gastes der „Landshuter Hochzeit 1475“, der sich mit den entsandten Musikern auf den weiten Weg zu diesem verheißungsvollen Fest macht. Diese Geschichte bildet im italienischen Innenhof der Landshuter Stadtresidenz den heiteren roten Faden für die zeitgenössische „Musik zu des Fürsten Hochzeit“, die mit ihrer spätmittelalterlichen Klangvielfalt ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches musikalisches Erlebnis bietet.
