Das Fest

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Alles Wissenswerte über die
Landshuter Hochzeit 1475

Der Verein

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"Die Förderer" sind die Ausrichter
der Landshuter Hochzeit 1475

Die Stadt

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Informationen über die Stadt und
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Die Förderer informieren
 

Vortrag 28.03.2012 um 19.30 Uhr im Zeughaus

Dr. Stephan Bleichner: "Das Axiologische Phänomen der Re-Inszenierung der Landshuter Fürstenhochzeit 1475 als immaterielles Kulturerbe"

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Termine 2012:

Vereinsauflug: 23.06.2012 Sommerfest: 07.07.2012


 

Ungezählte Menschen aus aller Herren Länder haben die „Landshuter Hochzeit 1475“, ein historisches Spiel, das zu den größten Europas zählt, schon erlebt. Weit über 2000 Mitwirkende lassen in originalgetreuen Kostümen dieses herausragende Fest mit der ganzen Pracht des späten Mittelalters wieder aufleben - die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Landshuter Herzogssohn Georg.

Gesandtschaften hatten im Jahr 1474 die Heirat mit der polnischen Königstochter in Radom ausgehandelt. Im Herbst des Jahres 1475 brach die 18-jährige Braut mit großem Geleit von Krakau auf und traf nach zweimonatiger Reise in Landshut ein. Hier empfingen Fürsten und Bischöfe die Braut und der Kurfürst von Brandenburg sprach von einer Schickung Gottes „zum Nutzen von Christenheit und Reich“. In der majestätischen Pfarrkirche St. Martin vollzog der Erzbischof von Salzburg die Trauung. Der Brautzug bewegte sich durch den weiten Platz der Altstadt und von oben grüßte wie heute die Burg herab „eines Königssitzes würdig“. Aus den Fenstern der Häuser sahen die Damen den Rittern beim „Rennen über die Planken“ zu. Im Rathaus führte der Kaiser die Braut zum ersten Reigen und zehntausend Gäste zechten, spielten und tanzten.

Um das Jahr 1880 schmückten Münchner Maler den Prunksaal des Landshuter Rathauses mit Szenen der „Landshuter Hochzeit 1475“. Diese Gemälde erweckten bei einigen Bürgern den Wunsch, den Zug der Fürsten, Bischöfe, Musikanten und Brautleute wieder ins Leben zu rufen. Sie gründeten 1902 den Verein „Die Förderer“ und führten im Jahr 1903 ihren „Brautzug“ zum ersten Mal durch die Stadt. Heute lassen sich die Gäste in ein Fest entführen, das durch seine historische Treue zum Dokumentarspiel geworden ist. Das Festspiel im Rathaussaal macht sie mit den aufregenden Vorgängen des Jahres 1475 vertraut. Die Konzerte „Musik um 1475“ und „Laudate Dominum“ vermitteln den Besuchern die Musikkultur der damaligen Zeit. Die szenische Burleske „Mummenschanz“ und das Tanzspiel lassen sie zeitgenössische Musik, Tänze und Spiel erleben. In der „Tavern in der Steckengassen“ frönen sie dem mittelalterlichen Leben bei Musik, Speis und Trank. Spiele im nächtlichen Lager stimmen die Gäste auf das große Fest ein, beim Hochzeitszug jubeln sie der Braut zu und auf der Wiese erleben sie spannende Reiter- und Ritterspiele.